REVIEW: ROTHACHER „Quiet Little Place Called The Inside“

René Rothacher – studierter Jazz-Musiker aus der Schweiz – hat sich mit seinem Debut „Quiet Little Place Called The Inside“ seinen Traum vom eigenen Soloalbum erfüllt. Er setzte sich das Ziel, alle Instrumente selber einzuspielen, Vocals inklusive. Dabei entstand ein Album in bemerkenswerter Americana-/Singer-Songwirter-/Indie-Tradition.

Rothacher versteht es, seine 12 Songs mit sehr angenehmen Melodien auszustatten, die wenig mit seinen Jazz-Wurzeln zu tun haben. Wäre dieses Album in den Neunzigern erschienen, wer weiß, ob René Rothacher dem Status des Sidekicks für Künstler wie Trauffer, Natacha, Reto Burrell und Eve Gallagher nicht früher entwachsen wäre.

Spannend ist die Frage, wie die Songs live und von einer kompletten Band gespielt ankommen. Wer sich davon überzeugen will, findet die anstehenden Termine auf der Website von René Rothacher: http://rothachermusic.com/concerts/.

Ja, es ist schwierig, sich unter den unzähligen Singer-Songwritern der Neuzeit den oder die Richtige rauszufinden. Wer´s allerdings etwas rockiger mag und mehrstimmigen Refrains (auch wenn Computertechnik im Einsatz ist) nicht abgeneigt ist, der sollte sich unbedingt mal mit „Quiet Little Place Called The Inside“ beschäftigen. Vergleiche zu Bands und Künstlern aus den Neunzigern wie R.E.M. oder den Counting Crows möchten wir hier heranziehen, um Euch ansatzweise einen Tipp zu geben, in welche Richtung René Rothacher mit seiner Musik geht. Je öfter ich das Album jedoch durchhöre, umso mehr frage ich mich auch, ob das Album von einer Band live ein gespielt nicht noch eine ganze Hausecke stärker wäre. Trotzdem ein sehr schön anzuhörendes Stück Musik.

Mehr Infos unter:

Website: www.rothachermusic.com

Facebook: https://www.facebook.com/Rothacher-437519909667384

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCIfsPqnc9Fm7OpO7d2J4C6w

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