Taming the Shrew „Cure“

Lasst uns eine Demo starten!

Taming the Shrew aus Regensburg beglücken uns mit ihrem Zweitwerk „Cure“. Obwohl Sängerin Dani aus dem selben Gäu stammt wie der Autor dieser Zeilen, hat sich bisher – leider – ein persönliches Gespräch nicht ergeben. Aber so what…??? Wir sprechen hier über das Album.

Fangen wir mit dem Schluss an! „Cure“ hat mich dazu animiert, alle meine 60´s and 70´s Alben rauszukruschen und mich wieder mal intensiv mit den großartigen Jefferson Airplane, Donovan („Season Of The Witch“), Ten Years After („I´d Love To Change the World“) – um nur einige Beispiele zu nennen – zu beschäftigen. Denn genau das präsentieren Taming the Shrew auf „Cure“.

Soundtechnisch geht das Album als Jahrgang 68 durch, die Songs sind authentisch, gefühlvoll, mal anfangs schleichend und zum Ende hin wild jammend. Obwohl die Hammond mehrmals an Großtaten von Ken Hensley, Ray Manzarek oder Jon Lord erinnert, verstehen es Josef Zweck (g) und Norbert Staudte (piano, hammond) eine musikalische Konversation mit Sängerin Dani aufzubauen. Getragen wird das Ganze von Drummer Felix Blume und Bassist Heinrich Gmach, die den Solisten eine mehr als standfeste Basis bieten.

„Cure“ ist ein Album, das dich unweigerlich in die Sechziger zurückkatapultiert. Man muss nicht darüber darüber diskutieren, ob der Sound zeitgemäß ist….Die Band versteht es mehr als andere, die mir aktuell bekannt sind, den Sixties-Vibe mit all seiner Aufmüpfigkeit gegenüber dem Establishment auf einen Silberling (auch Vinyl) zu pressen.

Schade Leute, dass ihr zu jung seid! Hätte es euch zu Zeiten von „Make Love Not War“ schon gegeben, gäbe es Aufnahmen von euch auf dem Wooodstock-Video. Ein wahnsinnig tolles Album, das unbedingt angetestet werden sollte.

P.S.: Bin am überlegen, eine Anti-Vietnam-Kriegsdemo zu starten und höre mir nochmal „Season Of The Witch“ an….

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.