Review: „Black Coffee“ Beth Hart & Joe Bonamassa

Vorweg: die Vita der beiden Hauptpersonen dieser Kollaboration dürfte hinlänglich alles (….zumindest vieles…) bekannt sein, weswegen an dieser Stelle darüber kein weiteres Wort verloren wird.

Das dritte Studio-Album des Duos Hart und Bonamassa besteht einzig aus Coverversionen von so renommierten Blues-/Rock-/Soul-Künstlern wie Edgar Winter, Ray Charles, Etta James, Steve Marriot, Ella Fitzgerald, Peggy Lee, Lucinda Williams, LaVern Baker und einigen mehr. Dabei liegt der Verdacht des Kommerzgedankens anfangs nahe, aber schon der Opener „Give It Everything You Got“ (im Original von Edgar Winter) zeigt, wo´s auf diesem herausragenden Album langgeht.

Die Hauptperson ist auf „Black Coffee“ diesmal ganz klar Beth Hart. Bonamassa ist der Begleiter, der die Songs mit seinem Gitarrenspiel noch veredelt. Die Sängerin mit der Ausnahmestimme leidet mehr, liebt mehr, ist wütender und stimmlich noch exzessiver als auf allen Alben zuvor (Meinung subjektiv…alles klar?)

Sogar die großartige Etta James würde wohl applaudieren angesichts der Performance von Beth Hart bei „Damn Your Eyes“, Tina Turner hatte „Black Coffee“ schon eine unglaubliche Power verliehen, Hart steigert diese.

Für mein Dafürhalten ist den beiden (inkl. Begleitband und Produzent Kevin Shirley) ein absolut faszinierendes Album gelungen, dass sich bitte alle auf den Plattenteller / in den CD-Player legen sollten, die sich für die oben genannten Musikstile begeistern können. Sollte Es Euch nicht aus dem Sessel hauen, habt Ihr von Musik keine Ahnung.

Oder um es mit den Worten von Mr. Spock zu sagen: „Faszinierend“!!!

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