Dirty Shirley- „Dirty Shirley“

Wer zum Teufel winkt so ein Artwork ab???

Wie um Himmels Willen, kann man denn so ein dermaßen bescheuertes Artwork veröffentlichen? Noch dazu, wo an der Klampfe von Dirty Shirley niemand geringerer zu finden ist, als Mr. George Lynch….Muß wohl kurz nach der Weihnachtsfeier gewesen sein;-)

Vor allem, weil das Album ansonsten Spaß macht. Nichts weltbewegend Neues, aber einfach ein richtig cooles Hard-Rock-Album. OK, suchen wir das Haar in der Suppe:

Sänger Dino Jelusic hat eine wunderbare Rockröhre. Erinnert stimmlich an David Coverdale in Form ohne hohes Gekreische, George Lynch stellt seine Fähigkeiten zu hundert Prozent in den Dienst der Musik und verzichtet (fast) komplett auf unnützes Gegniedel.

Wo wir aber jetzt zum Kritikpunkt kommen: So cool die Songs aus den Boxen stampfen, die Riffs schnarren, Jelusic´s Stimme röhrt, aber irgendwie fehlt mir das Überraschungsmoment…oder ich habe mir zuviel erwartet? Kann ja auch sein.

Versteht mich nicht falsch, das Album ist schon gut, aber von der Konstellation habe ich mir ein bißchen mehr erwartet, als einen Whitesnake (wohl in erster Linie der Stimme geschuldet)/Aerosmith/Deep Purple-Mix (kommt am Besten in „Last Man Standing“ hervor).

Schielen wir in Vorfreude auf Album Nr.2 und harren der Dinge, die da (vielleicht) kommen. Aber wie gesagt, die ganze Jammerei ist schon auf sehr hohem Niveau, weil das Album schon wirklich nicht schlecht ist.

Ich hör´s mir jetzt nochmal und nochmal an. Finde ich das was ich suche, tu´ich´s umgehend kund.

Aber das Cover…Da bin ich überhaupt nicht gesprächsbereit…Da muss Alkohol im Spiel gewesen sein…

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.